NäDi in München: Austausch zum Abschluss des Fördercalls

Nach unserem Besuch in Aarhus in Dänemark führte uns der nächste Termin nach München: Dort fand die Abschlussveranstaltung des Fördercalls NäDi – Nähe über Distanz statt. Bei diesem Treffen kamen die Begleitforschung VEREINT sowie alle zehn Anwendungsprojekte zusammen – darunter auch miteinander. Gemeinsam wurden Ergebnisse, Erfahrungen und Perspektiven für die weitere Arbeit ausgetauscht.

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Im Zentrum der Veranstaltung stand die Frage, wie sich Verbundenheit über Distanz gestalten und unterstützen lässt. Genau daran arbeiten die Projekte aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln: Mal geht es um das Erleben von Nähe durch physische Interaktion, mal um Unterstützung für Menschen mit Depressionen. Andere Projekte ermöglichen gemeinsame Museumserlebnisse über Robotik, erforschen synchrone VR-Spiele für gemeinsame Aktivitäten mit Freund:innen über Distanz oder schaffen Nähe durch interaktive, kuschelige Begleiter. Auch ganz neue Formen der Interaktion über Distanz wurden vorgestellt und diskutiert.

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Besonders spannend war zu sehen, wie unterschiedlich sich die Projekte in den vergangenen rund drei Jahren entwickelt haben. Obwohl alle dasselbe übergeordnete Ziel verfolgen, sind sehr verschiedene Lösungen, Systeme und Anwendungskontexte entstanden. In einigen Projekten haben sich im Verlauf sogar neue Zielgruppen oder ganz neue Themenfelder ergeben. Gerade dieser Vergleich hat gezeigt, wie vielfältig Forschung zu digital vermittelter Nähe sein kann.

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Neben Vorträgen gab es auch Demo-Sessions, in denen Forschende und Vertreter:innen des BFTR die entwickelten Prototypen und Systeme direkt ausprobieren konnten. Dabei entstand viel Austausch: Es wurden neue Einsichten gewonnen, ähnliche Herausforderungen zwischen den Projekten sichtbar und Erfahrungen offen geteilt. Genau dieser direkte Dialog hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll der Austausch zwischen Begleitforschung und Anwendungsprojekten ist.

Zum Abschluss fand noch eine Podiumsdiskussion statt, in der es um solche Förderformate ging – also um das Zusammenspiel von Begleitforschung und Anwendungsprojekten und darum, wie solche Calls Forschung und Entwicklung gemeinsam voranbringen können.

Wir freuen uns sehr, Teil dieses Fördercalls zu sein. Für uns ist die Abschlussveranstaltung deshalb kein Endpunkt, sondern vielmehr ein Zwischenstand: Unser Projekt miteinander läuft noch bis Juni 2026 weiter. Wir sind gespannt, welche Erkenntnisse in den kommenden Monaten noch entstehen werden – und was wir daraus für die Gestaltung von Nähe über Distanz lernen können.


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